Donau – Fluch und Segen

Oberösterreichische Landesausstellung 2010, Ennshafen

Seit vielen Jahrhunderten prägt die Donau das Leben der Menschen in ihrem Einzugsgebiet – ob als Grenzlinie, als Wasserstraße, als Handelsroute oder als Rohstoff- und Energielieferant.

Die Donau hat aber auch eine die Völker verbindende Funktion. Zahlreiche historisch bedeutsame Stätten und Städte liegen entlang dieses Stroms; ihre Bewohnerinnen und Bewohner identifizieren sich mit der Lage am Fluss.

Die Ausstellung im Logistikzentrum des OÖ. Ennshafens versucht, diesen Aspekten des Lebens an der Donau gerecht zu werden und zeigt spannend inszeniert die historische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Donau. Besonderer Anziehungspunkt dabei wird ein 3D-Film sein, der die in der Ausstellung gezeigten Themen eindrucksvoll mit plastischen Bildern hinterlegt.

Ein weiterer Ausstellungsort ist das Erlebnisschiff MS Franz Liszt, ein ehemaliger Donau-Schleppkrahn der DDSG, das zur Gänze besichtigt werden kann und anhand zahlreicher interaktiver Module (funktionierendes Radar, vibrierender Boden am Kommandostand, begehbare Kajüten etc.) die Funktionsweise und Bedeutung der Donauschifffahrt eindrucksvoll vor Augen führt.

Hochwasser (Machland)

Das Machland wird regelmäßig von Hochwässern heimgesucht.

Tagelang unter Wasser

Es ist wieder einmal so weit: Mehr als 2.000 ha Wiesen, Äcker und Wald im OÖ und NÖ Machland stehen mehrere Tage unter Wasser. Wenn die Donau sich dann wieder in ihr natürliches Beet zurückzieht, ist nicht schlagartig alles vorbei, sondern dann wird erst das eigentliche Ausmaß des Schadens sichtbar: schlammige Felder, schmutzige Pflanzen, die nicht mehr verfüttert werden können, Millionen Gelsen und Schäden an den Straßen und Wegen.

Absiedelung

Bis vor wenigen Jahren waren auch immer wieder Wohnhäuser im Augebiet von Hochwässern betroffen. Zahlreiche Häuser waren tagelang von der restlichen Welt abgeschnitten, blieben nach Rückzug des Wassers völlig verschlammt zurück und mussten mühsam gereinigt werden. Bis die durchnässten Wände trocken waren, dauerte es Monate. Nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 war es an der Zeit rasch zu handeln. Im Rahmen einer großen Absiedelungsaktion beschlossen viele ober- und niederösterreichische Aubewohner – großteils schweren Herzens – mit Unterstützung der Bundesländer die Au zu verlassen, wo viele von ihnen bis dahin ihr ganzes Leben verbracht hatten.

Quelle: Tips Ausgabe Sept. bis Nov. 2010 (Neugierig auf die Donau)

www.donau-ausstellung.at

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Renaissance und Reformation

Oberösterreichische Landesaustellung 2010, Schloss Parz (Grieskirchen)

Mit der Entdeckung der Neuen Welt beginnt auch in Europa eine Epoche des Aufbruchs. Ausgehend von einer Rückbesinnung auf antike Traditionen und Werte, bringt sie vor allem zahlreiche Errungenschaften in Kunst, Wissenschaft und Technik mit sich.

Diese Epoche, heute als Renaissance bezeichnet, bedeutet für die Menschen aber auch einen grundlegenden Wandel gesellschaftlicher Werte. Der Abkehr vom geozentrischen und der Hinwendung zum heliozentrischen Weltbild folgt im Bereich der Religion des Entstehens der Reformationsbewegung durch die Lehren Martin Luthers.

Wenn auch Renaissance und Reformation nicht allerorts so deutlich sichtbare Spuren hinterlassen haben wie in anderen Ländern Europas, war diese Epoche für die Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Landes ob der Enns doch über viele Jahrhunderte von prägender Bedeutung.

Die diesjährige oberösterreichische Landesaustellung auf Schloss Parz, mit der Evangelischen Kirche als Partner, versucht unter dem prägnanten Titel „Renaissance und Reformation“ die Spuren, die diese Zeit bis heute in unserem Lande hinterlassen hat, nachzuzeichnen.

Basierend auf umfassender Recherche hat ein Team aus Wissenschaftern unzählige Exponate aus dem In- und Ausland in einer einzigartigen Ausstellung zusammengetragen. Vom Gestalter perfekt inszeniert, lassen diese Kostbarkeiten der heimischen Kulturgeschichte die Besucherinnen und Besucher das Lebensgefühl der Renaissance nachvollziehen und dokumentieren gleichzeitig den Werdegang und die Ziele der Reformation in Oberösterreich.

Der neu angelegte Renaissancegarten, entlang der Südseite des Schlosses Parz mit ihrem bedeutenden protestantischen Freskenzyklus, bietet allen Besucherinnen und Besucher eine ideale Gelegenheit für Ruhe, Entspannung und Mediation.

Es ist gelungen 620 Exponate aus über 15 Ländern zu exportieren.

Renaissance

1. Begriffe

Die Renaissance (frz.: Wiedergeburt) ist eine europäische Bewegung der Wiederbelebung antiker Kunst und Gedanken. Der Epochenbegriff wird von Zeitgenossen nicht benutzt; stattdessen „reformatio„. Im 19. Jahrhundert wird der Begriff „Renaissance“ in der französischen Kunstgeschichts-Betrachtung gebraucht, dann übertragen auf die Literatur.

 

 

2. Hintergründe

Die Renaissance ist die große gemeineuropäische Kulturepoche, die die Wende vom Mittelalter zur Neuzeit umfasst. Sie überwindet das mittelalterliche Welt- und Menschenbild und die überkommene Staats- und Gesellschaftsordnung. An die Stelle des Autoritätsglaubens tritt der Geist kritischer Forschung; der Mensch wird zum Maß aller Dinge; die Staatsraison zum Prinzip der Politik.

Das Studium der antiken Literatur wird durch byzantinische Gelehrte angeregt, die als Flüchtlinge nach der Eroberung von Byzanz (29.5.1453) und Griechenland (ca. 1420-60) durch die Türken nach Italien gelangen. Kunst- und Lebensauffassung der Antike gelten den Humanisten als Vorbild. Die Reformation zerstört die Einheit des Glaubens. Neben der lateinischen Dichtung der Humanisten entwickelt sich in Deutschland ein reiches literarisches Leben. Durch den Buchdruck werden die literarischen Erzeugnisse rasch zum Gemeingut aller Gebildeten.

 

 

3. Weltverständnis

Renaissance, Humanismus und Reformation erwachsen aus der Sehnsucht des Menschen nach geistiger und religiöser Erneuerung. Sie greifen gleichermaßen auf die antiken Quellen zurück: Die Renaissance orientiert sich an der römischen Kunst, der Humanismus erweckt die antiken Philosophen, Historiker und Dichter zu neuem Leben, die Reformation macht die Bibelübersetzung nach dem griechischen und hebräischen Urtext verbindlich.

Martin Luther, 1483-1546

Luthers Sprache ist das Meißnische, das aus Dialekten der Siedler aus dem nieder-, mittel- und oberdeutschen Raum entstanden ist. Diese Sprachform erfüllt er mit dem Geist, dem Wortschatz, der Anschaulichkeit und Schlichtheit der Volkssprache und wird durch Bibelübersetzung und reformatorische Schriften („Von der Freiheit eines Christenmenschen“ u.a.) zum Wegbereiter der neuhochdeutschen Schriftsprache. Er prägt viele neue Wörter und Begriffe (z.B. Feuereifer, Lückenbüßer, Mördergrube), Redensarten (z.B. das tägliche Brot), bildhafte Gleichnisse (z.B. seine Hände in Unschuld waschen) sowie eine Fülle von Sprichwörtern (u.a. Unrecht Gut gedeihet nicht) und geflügelten Worten.
Luther gilt als der Schöpfer des evangelischen Kirchenlieds, das die aktive Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst ermöglicht. Als Nachdichtungen lateinischer Hymnen („Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen“), angeregt durch Psalmen („Aus tiefer Not schrei ich zu dir“, „Ein feste Burg ist unser Gott“) oder in volksliedhafter Form („Vom Himmel hoch, da komm ich her“) dichtet er 41 Lieder.

4. Textformen und Gattungen

Die Literatur des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit ist fast ausschließlich eine Literatur des Stadtbürgertums. Die Bürger, die durch Handel und Gewerbefleiß wohlhabend werden und innerhalb ihrer mauerbewehrten Städte gotische Dome und Rathäuser bauen, drängen auch in der Literatur nach eigenen Ausdrucksformen. Die Unsicherheit des Lebensgefühls dieser Epoche spiegelt sich in einer Vielfalt der Literaturgattungen. Minnesang und höfische Spruchdichtung finden im zunftmäßig organisierten Meistersang zünftiger Handwerker ihre Nachahmung. Aus den Ritterepen entwickeln sich die Volksbücher, d.h. unterhaltende Prosaerzählungen. Schwanksammlungen und Fastnachtsspiele dienen ebenfalls der Unterhaltung. Eine reichhaltige satirische Literatur geißelt die Missstände der Zeit und die Torheit der Menschen.

Meistersang

Der Meistersang, die Kunstform städtischer Zunfthandwerker, hat seinen Ursprung in den kirchlich organisierten Singbruderschaften, die bei Prozessionen und Feiern auftraten und jährlich zweimal Wettsingen in der Kirche veranstalteten. Die Fahrenden vermittelten ihnen die Kenntnis der Formen höfischer Lyrik. Die Zurückführung des Meistersangs auf die 12 alten Meister (Reinmar, Walther, Wolfram usw.) ist spätere Erfindung. Seine Blüte erlebt der Meistersang um 1500 in Nürnberg.

Der Meistersang ist eine handwerklich-pedantische Kunstform nach äußeren schulmäßigen Regeln, der Ursprünglichkeit und Natürlichkeit fehlen. Inhaltlich herrscht trockene Lehrhaftigkeit vor.

Satire und Narrenliteratur

Sebastian Brant führt 1494 in seinem „Narrenschiff“ 112 Narrentypen (Bücher-, Buhl-, Kleider-, Spiel- und Habsuchtsnarren usw.) vor, die auf einem Schiff nach Narragonien segeln. Indem er das menschliche Leben als eine gedankenlose Schiffsreise mit ungewissem Ausgang darstellt, will er seinen Mitmenschen in einem moral-satirischen Weltspiegel alle Gebrechen, Fehler und Sünden unter dem einheitlichen Begriff der Narrheit vor Augen stellen. Dabei sind Zeitkritik und Sündenschelte oft untrennbar miteinander verbunden. Durch die Personifizierung der Laster und durch eindrucksvolle Holzschnitte wird große Anschaulichkeit erreicht. Das Werk begründet die so genannte Narrenliteratur mit eigenen Themen und Motiven, die zwei Jahrhunderte blüht. Von seinen Zeitgenossen wird Brant neben Homer, Dante und Petrarca gestellt.

Volksbuch und Volkslied

Im Sturm und Drang und in der Romantik entwickelt sich die Auffassung vom dichtenden Volksgeist, der sich im Volksbuch, Volkslied, Volksmärchen usw. manifestiere (daher der Name „Volks…“). Heute nehmen wir an, dass auch Volkslieder und Volksbücher auf einzelne Verfasser zurückgehen.

Die Quellen der Volksbücher sind hochmittelalterliche Epen, französische Chansons de geste, französische Liebesnovellen, lateinische Heiligenlegenden, antike Sagen und Tierdichtungen. Auch zeitgenössische oder historische Persönlichkeiten wie Till Eulenspiegel („Das Volksbuch vom Eulenspiegel“, 1515) und Dr. Faust („Historia von D. Johann Fausten“, 1587) können im Mittelpunkt stehen. Schwänke oder Magier- und Sagenmotive werden auf sie übertragen.

Quellen:

www.landesausstellung.at

www.pohlw.de

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Der Besuch der alten Dame – Inhalt

Die Milliardärin Claire Zachanassian, die „alte Dame“ aus dem Titel, besucht die verarmte Kleinstadt Güllen, in der sie ihre Jugendzeit als Klara („Kläri“) Wäscher verbracht hat. Während die Einwohner auf finanzielle Zuwendungen hoffen, sucht Claire Rache für ein altes Unrecht. Als sie in ihrer Jugend von dem Güllener Alfred Ill ein Kind erwartete, bestritt dieser die Vaterschaft und gewann mit Hilfe bestochener Zeugen den von Klara gegen ihn angestrengten Prozess. Klara Wäscher musste ihre Heimat arm, wehrlos und entehrt verlassen, gelangte jedoch danach durch Heirat mit einem Ölquellenbesitzer, der noch zahlreiche weitere Ehen folgten, zu riesigem Vermögen.

Die nun hochangesehene „alte Dame“ unterbreitet den Güllenern ein unmoralisches Angebot: Sie würde ihnen eine Milliarde schenken, wenn sie dafür Ill umbrächten. Diese Forderung lehnen die Bewohner zunächst entrüstet ab, doch seltsamerweise beginnen sie, Geld auszugeben, die Kaufleute gewähren Kredite, so als ob alle mit einem größeren Vermögenszuwachs rechnen könnten. Als Ill sich schließlich von Schuld und Angst zermürbt seinen Mitbürgern ausliefern will, lässt der Bürgermeister in der Presse verkünden, dass Frau Zachanassian durch Vermittlung ihres Jugendfreundes Ill eine Milliardenstiftung gewähre. Die Bürger bilden eine Gasse und Ill geht auf sie zu. Dann, als Ill bei ihnen ist, gehen alle Bürger langsam auf ihn zu, er wird immer nervöser und nervöser. Als die Bürger ihm schließlich vollkommen eingeschlossen haben, sackt er zusammen und ist tot. Als die Bürger den Blick freigeben, liegt Ill tot am Boden. „Herzschlag“ und „aus Freude“ sind die Kommentare von Stadtarzt und Presse. Claire lässt den Toten in einen mitgebrachten Sarg legen („Ich habe meinen Geliebten gefunden“). Dann bekommt der Bürgermeister den Milliardenscheck von ihr ausgehändigt.

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Interpretation „Nur für Weiße“

In dem Text „Nur für Weiße“ von Ursula Wölfel geht es um einen Jungen, der am Bahnhof seine Eltern verliert. Er suchte sie, doch als er sie nicht finden kann, setzte er sich auf eine Bank. Da kommt ein Mann und sagt, dass diese Bank nur für Weiße sei. Der Junge erzählt dem Mann, dass er seine Eltern verloren habe und er geht mit dem Jungen ans Ende des Bahnsteiges und kauft ihm bei einer Frau eine Flasche Limonade. Da kommt ein kleines, weißes Mädchen und er gibt ihr die Limonade. Die Mutter des kleinen Mädchens schimpft ihn und schreit ihn an, ob er bereits aus der Flasche getrunken habe.

Der Text ist eine Kurzgeschichte und spielt auf einen Bahnhof in Südafrika. Es ist ein moderner Text der im 20. Jhd. geschrieben wurde. Es gibt einen direkten Einstieg in die Geschichte und die Handlung bezieht sich auf eine kurze Zeitspanne (ca. 30-60 min). Die Hauptfigur ist der schwarze Junge und die Nebenfiguren sind seine Eltern, der Mann mit dem Karren und das kleine, weiße Mädchen. Die Personen und Personengruppen haben keinen Namen in der Geschichte. Es gibt einen auktorialen Erzähler, gibt aber auch eine erlebte Rede, der aber keine Gedanken wieder gibt. Die Kurzgeschichte wird chronologisch erzählt. Der Schluss ist offen, weil man nicht weiß, wie es weitergeht, aber auch einen Abschluss nämlich das Wiederfinden der Eltern. Am Beginn der Geschichte stehen kurze, einfache Sätze, mit denen die Situation beschrieben wird. Die Familie hat vor in dieser Stadt zu bleiben, da sie alle Sachen mitgenommen haben.

Es gibt einen Vergleich in Zeile 14 (Häuser so hoch wie Bäume) und es gibt Wortwiederholungen. Die Treppe, die unter die Erde führte (Zeile 17) schien für ihn etwas ganz Neues zu sein. Schwarze Menschen werden wie Tiere behandelt.

Der Junge ist auf dem Bahnhof nicht erwünscht und darf keinen Kontakt mit weißen Menschen haben. Es gibt Bewachungsorgane, die kontrollieren, ob sich ein Schwarzer in einem Raum „nur für Weiße“ aufhält. Kinder haben noch keine Erfahrungen mit schwarzen bzw. weißen Menschen, ihnen ist es egal, ob sie schwarz oder weiß sind. Die einzigen Unterschiede sind, dass sie verschiedene Sprachen sprechen. Der Junge empfindet den großen Bahnhof als fremd und bedrohlich, die Menschen dort sind aber hilfsbereit. Er gibt dem kleinen, weißen Mädchen etwas zu trinken und begreift, dass die Limonade eigentlich auch nur für Weiße ist, es fällt ihm aber schwer zu unterscheiden, was für wen ist. Die Mutter des Mädchens glaubt, dass der Junge Krankheiten hat und er „schmutzig“ ist. Der Junge weiß nicht, dass die weißen Menschen überall auf dem ganzen Körper weiß sind.

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Von der Idee zum fertigen Film

Konzept

Am Anfang eines jeden Films steht die Grundidee oder Kernidee.

Welches Thema?

Ideensammlung:            Ort, Personen, Handlung, Zeit

Charakteraufbau:           Welche Personen brauche ich? Hauptperson/Nebenrollen beschreiben, Steckbrief, Gegner (Schurken)

 

Struktur

3 Akte mit Wendepunkte, Höhepunkt und Auflösung

 

  1. 1.Akt:    Exposition:                         Titelsequenz                     z.B.        Mord

                                                               Anstoß                                                Fund der Leiche

                                                               Zentrale Frage                                 Wer ist der Mörder?

 

  1. 2. Akt:   1. Wendepunkt                                                                                              Hindernis, Finder der Leiche

                                                                                                                             können nicht mehr weg

                Zentraler Punkt                                                                                              Streiterei, Aussichtsturm

  1.                 2. Wendepunkt                                                                                              Jagd durch Mörder

                Schwarzer Moment                                                                      Mörder will Geisel töten

 

  1. 3.Akt:    Neuer Antrieb                                                                                Geisel wird befreit

                Klimax (Steigerung)                                                                      Kampf mit Mörder

                Auflösung                                                                                        

 

anschließend Ideen in die Struktur einordnen

 

Szenen genau beschreiben:      Szenennummer, Material, Handlung, Drehort, Personen, zentrales Thema

 

Storyboard

Szenen werden in zeichnerischer Form und aus verschiedenen Sichten dargestellt

Ein Storyboard ist eine zeichnerische Version des Drehbuchs. Mit Hilfe eines Storyboards können vor Drehbeginn komplexe Sequenzen, Kamera-Einstellungen und Bewegungen ausgearbeitet werden. Dabei werden Zeichnungen und Texte auf Papier „synchronisiert“ und in Reihe geschaltet.

Storyboard Beispiel

 

Drehbuch

 

Bei der Ausarbeitung eines Themas hat sich ein schrittweises Vorgehen bewährt:
Im Exposé wird die Geschichte in konzentrierter Form skizziert. Handlung, zentrale Figuren und Schauplätze sind nachvollziehbar dargelegt.
Im Treatment wird die Geschichte detailliert erzählt, die Eigenheiten der Personen und Schauplätze näher beschrieben. Szenengliederung, Dialogteile und filmische Auflösungshinweise lassen die filmische Struktur erkennen.

 

 

Den Abschluss der Filmvorbereitung bildet das Drehbuch, wobei zwei Formen üblich sind: Das literarische Drehbuch gibt den exakten Handlungsverlauf wieder, mit allen Dialogen und genauen Schauplatzbeschreibungen.

Im Drehbuch werden Szenen so dargestellt:     Wo? Tageszeit? Was ist passiert? Wer? Emotion? dann erst der Text

 

Im technischen Drehbuch ist die Geschichte in Einstellungen zerlegt, Einstellungsgrößen sowie Bewegungen von Personen und Kamera sind festgehalten.
Die Entstehung eines Drehbuchs ist kein einmaliger schöpferischer Akt, der mit dem Vorliegen der ersten Fassung abgeschlossen ist. Die erste Fassung wird häufig als Rohdrehbuch bezeichnet.

 

Beispiel

 

 

Drehplan

 

Bevor die Dreharbeiten zu einem Film beginnen, wird festgelegt, wie viele Tage zur Verfügung stehen werden. Hier werden Kostengründe und organisatorische Faktoren abgewogen.

Erstellung

Die Filmproduktionsleitung legt in Zusammenarbeit mit Erster Filmaufnahmeleitung, Regie und Regieassistenz fest, welches Bild an welchem Tag gedreht wird. Hierzu muss beachtet werden, wann welches Motiv zur Verfügung steht und ob die jeweiligen Schauspieler an diesen Tagen verfügbar sind. Sobald dies geschehen ist, wird der Drehplan an alle Mitglieder verteilt.

für jeden Tag neuer Plan

 

 

Casting

Welche Personen?

Werbung:           d.h. wie bringe ich die Leute dazu dass sie kommen?

Ablauf planen!

Schauspielerisches Talent?

 

Gestik, Mimik, Produktion Kamera, Maske

 

Drehortbesichtigung

Drehorte sollten nicht zu weit voneinander entfernt sein, Fotos!

 

Budget?              Förderungen?

Wann?                 Drehbuch muss fertig sein!

 

 

Filmtreff

Charaktervorstellung, Schauspieler kennenlernen und Charakter besprechen, Materialien

 

 

Dreh

Drehbuch, Drehplan, Assistenten, Materialien (Kamera)

Wetter muss passen!

Verpflegung?

 

Abschluss des Drehs:    von Charakter verabschieden

 

 

Schnitt

mit dem Computer nach Drehbuch sortieren

Musik

Feinschnitt

Kontrolle

 

Vorspann:          Musik, Titel mit Namen der Schauspieler

Nachspann:       Schauspielrollen mit Namen

                               Regie, Sponsoren

 

DVD:                     Materialkosten, Druck-Cover

Verkaufen:        aufpassen auf Musik (darf nicht kopiert sein, sonst entstehen Gebühren)

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Rhythm is it – Dokumentarfilm

Rhythm is it!

Rhythm Is It! ist ein vielfach prämierter deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2004 von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch.

 

Handlung

Im Februar 2003 begannen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Sir Simon Rattle ein Projekt mit 250 Kindern und Jugendlichen aus 25 Nationen. Nach Anleitung des Choreografen und Tanzpädagogen Royston Maldoom proben sie die Aufführung von Igor Stravinskys Ballett Le sacre du printemps.

Nur sechs Wochen Probezeit haben die Schüler, zumeist aus Berliner „Problemschulen“, von denen niemand mit klassischer Musik und Tanz vertraut ist. Maldoom hatte bis dahin schon unter anderem mit Straßenkindern in Äthiopien und mit jugendlichen Strafgefangenen in England Stravinskys Ballett erfolgreich inszeniert. [1] Während dieser Phase werden drei der jungen Menschen näher vorgestellt: Martin, der Schwierigkeiten hat, sich auf andere Menschen einzulassen und sie doch in den Tanzsequenzen berühren soll, der kaum deutsch sprechende Kriegswaise Olayinka aus Nigeria, dem die Teilnahme an dem Projekt hilft, andere Menschen kennenzulernen. Marie hält sich am Anfang für faul und beschließt dann doch, den Hauptschulabschluss machen zu wollen, während ihre Freundin bald schon aussteigt.

Dabei zeigt der Film die Entwicklung der jungen Menschen, die aus den wachsenden Erfolgen Selbstbewusstsein ziehen und als Persönlichkeit reifen. Er zeigt aber auch das Chaos der Proben, den unmotivierten Beginn der Jugendlichen und die Interventionen der besorgten Lehrer, die fürchten, ihre Schüler würden von Maldoom überfordert.

Das Ende und der große Höhepunkt ist der umjubelte Auftritt in der Arena Treptow am Treptower Park.

Das Projekt wurde aufgrund des großen Zuspruchs weitergeführt. Die Berliner Philharmoniker setzten ihre Kooperation mit anderen Ballettstücken und Choreografen in den folgenden Jahren fort.[2]

 

 

 

Filmrezensionen

Kriterien:    

Inhalt und Form

Der Inhalt besteht aus einer geistigen Eigenleistung, der Aussage (Botschaft), der Bedeutung und der

Wirkung.

Die Form besteht aus dem kreativen, dem künstlerischen Aufwand, dem Handwerk und dem

technischen Aufwand.

 

Filminhalt

Struktur des Filmes

Schauspieler

Licht, Bild, Ton

Dialog-Texte

Verhältnis Filmlänge und Inhalt

 

 

Dokumentarfilme

Der Dokumentarfilm ist eine Filmgattung, die sich mit tatsächlichem Geschehen befasst. Im Gegensatz zum Spielfilm geschieht dies ohne engagierte Schauspieler oder bezahlte Darsteller.

An einen Dokumentarfilm wird der Anspruch erhoben, authentisch („Wahrheit?“)zu sein. Die Anwesenheit der Kamera und des Kamerateams prägen die Situation aber immer, wenn auch evtl. nur geringfügig. Um dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, die Authentizität des Gesehenen selbst zu beurteilen, machen seriöse Dokumentarfilme Art und Ausmaß der Beeinflussung mit geeigneten Mitteln transparent. Die Echtheit einer Dokumentation hängt nicht nur von Authentizität des Geschehenen ab, sondern auch von dessen Repräsentativität. Die Darstellung einer Szene suggeriert bei fehlender Erläuterung, dass sie in irgendeiner Weise typisch ist. Auch der Blickwinkel des Filmemachers und seine Kommentare werten das Gezeigte. In dem Sinn gibt es keinen „echten“, die Authentizität erhaltenden Dokumentarfilm.

Der echte Dokumentarfilm unterscheidet sich von den vielen dokumentarischen Formaten durch seine journalistisch-wissenschaftliche Recherche und die Geschichte, die zumindest versucht, sich der Wahrheit anzunähern bzw. die auf einer Wahrscheinlichkeit aufbaut. Vermehrt gibt es auch TV-Sendungen, die dem Zuschauer massiv suggerieren, es würde sich um eine Dokumentation handeln, obwohl tatsächlich nach einem Drehbuch oder ähnlichem gespielt wird.

Der experimentelle Dokumentarfilm als Untergattung des Experimentalfilms benutzt spielerisch Elemente und Konventionen des Dokumentarfilms.

 

Zitat

„Rhythm is it“ verfolgt diesen unglaublichen Prozess der Entstehung eines Kunstwerkes. Ein Zusammenspiel von Leistung und Wille. Es ist ein Anreiz für diese Jugendlichen und sie wollen es zum Erfolg bringen.

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Kultur

Kultur ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Bildenden Kunst, aber auch geistiger Gebilde wie etwa im Recht, in der Moral, der Religion, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

 

 

Kultur bezeichnet alles, was der Mensch geschaffen hat, also nicht von der Natur aus existiert.  Kultur ist im Prinzip jede Lebensäußerung, die bewusst vom Menschen gestaltet wird, von der Freizeitkultur bis zur Kunst. Kultur ist Tradition (Tracht, Museen, Architektur), Landwirtschaft (Garten, Kulturpflanzen) aber auch Religion, Technik, Kunst oder Körperkultur, genauso wie abstrakte Dinge wie Gesetze, Regeln und Normen. Auch die Essenskultur und „Fortgehen“ spielen eine wichtige Rolle.

 

 

Warum haben Sambaschulen eine wichtige kulturelle Funktion?

Sambaschulen sind nicht nur Karnevalsvereine sondern betreiben viele soziale Projekte, bieten Computerkurse an, investieren in Jugendarbeit und sind wichtige Arbeitgeber. Mangueira betreibt eine Einrichtung zur Sportförderung, einen Gesundheitsposten und eine Informatikschule. Sie bietet Schüler kostenlos Sambakurse an, die Voraussetzung ist aber der regelmäßige Besuch der Schule.

Beim Karneval wird ein Hauptmotto vorgegeben und die Sambaschulen gestalten Choreografie, Rhythmus, Tanzdarbietung, Kostüme und Dekoration der Wagen. Karneval in Rio ist nicht nur Party, sondern auch ein gigantisches Medienereignis.

 

 

„Ich bin was ich höre“

Ich höre eigentlich ziemlich alles außer Metal und Volksmusik. Genauso wenig höre ich Rap, Bollywood, Oper und Blues. Aber am liebsten Charts, Rock, und Pop. Klassik ist auch nicht so mein Geschmack. Aber meine Charaktereigenschaften haben nichts mit den Eigenschaften von den einzelnen Genres zu tun. Laut Eigenschaften von diesem Text müsste ich: unkreativ, sanft, unausgeglichen und müsste ein hohes Selbstbewusstsein haben. Ich bin aber ausgeglichen und ruhig. Da ich fast alles höre, fällt es mir sehr schwer mich einem dieser Genres zuzuordnen.

 

 

Was fiel mir schwer/leicht?

Als ich die Definition von Wikipedia gelesen habe, wusste ich noch immer nicht was Kultur ist, bis ich in einer Zeitschrift einen Artikel über Kultur und kulturelle Tätigkeiten gefunden habe.

Ich finde, man kann nicht feststellen, welche Charaktereigenschaften ein Mensch hat, nur weil er einen bestimmten Musikgeschmack hat. Mir fiel schwer, mich einem dieser Genres zuzuordnen.

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